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Künstlerischer Werdegang

am 17.03.1953 um 19:45 Uhr ging es los.

1954 sammelte ich erste Erfahrungen durch Graffitis mit Babynahrung.

Im Alter von 15 Jahren, 1968, begann ich, meine künstlerischen Techniken auszubauen. Ich entwickelte Bleistiftzeichnungen und Aquarelle. Bei einem Besuch im Schweizer Nationalmuseum in Zürich entdeckte ich René Magritte. Seine surreale Malweise inspirierte mich sehr zu eigenen Arbeiten mit Ölfarbe. Nachdem ich den Surrealismus für mich entdeckt hatte, erforschte ich auch andere Stilrichtungen der neueren Zeit und erstellte etliche Portraits und figürliche Darstellungen in abstrakter, expressionistischer und kubistischer Malweise.
Bei ausgedehnten Reisen durch Europa verdiente ich mir meinen Unterhalt u.a. mit Bilderverkauf, Pflastermalerei und der Anfertigung von Modeschmuck aus Metall und Emaillelegierungen.


1972 eröffnete ich einen Laden in Berlin mit ethnischem Kunsthandwerk und Paraphernalia. Dort stellte ich meine Bilder und Fotoarbeiten, die ich unter anderem in einem gemeinschaftlichen Atelier erarbeitete, zum ersten mal aus.
Weitere Ausstellungen folgten.

1976 absolvierte ich ein Praktikum als Tontechniker mit anschließender Einarbeitung zum Cutter-Assistenten. 1979 machte ich die Bekanntschaft mit Volker Schloendorff, durch dessen Empfehlung ich für den „Filmverlag der Autoren“ mehrere Filme als Cutter schneiden durfte. Auch im Auftrag von ARD und ZDF gingen etliche Features über meinen Schneidetisch.

In der nachfolgenden Zeit vertiefte sich mein Interesse für Kunst und die Freude am kreativen Ausdruck. Etliche Keramikfiguren und Wachsbilder entstanden in dieser Zeit.

Eine Gemeinschaftsausstellung in Luxemburg 1983, die anlässlich eines europäischen Konvents zur Förderung der indigenen Völker Amerikas stattfand, war der Höhepunkt meines Schaffens in den achtziger Jahren.

1985 fing ich an, mich am PC in die digitale Datenverarbeitung einzuarbeiten und begann meine Kenntnisse in der digitalen Bildverarbeitung zu vertiefen. Seit 1999 arbeite ich vornehmlich mit verschiedenen Grafikprogrammen am Computer. Hier kann ich mein Bedürfnis an der Schaffung räumlicher Tiefen, endloser Fraktale und Farbfacetten in irisierenden Hologrammen am treffendsten ausdrücken.

Neben der bildenden Kunst hat mich die aktive tonale Kreativität schon immer begleitet. Daraus sind inzwischen, in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern, Arbeiten wie „The Big Maui Waui“ und „The Big Lari Fari“ entstanden.